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KI und Automation

Was kostet eine KI-Agentur in Südtirol?

Keine Preisliste, aber eine ehrliche Antwort: wie ein KI-Projekt aufgebaut ist, was den Aufwand bestimmt, was du dafür bekommst und wie du Angebote vergleichst.

Leon DapozLeon DapozGründer und Geschäftsführer

22. September 2026 · 7 Min. Lesezeit

Wer „KI-Agentur Südtirol“ sucht, will meist zwei Dinge wissen: Was bringt das meinem Betrieb, und was kostet es. Auf die zweite Frage gibt es hier keine Preisliste, und das hat einen Grund. Eine KI-Agentur verkauft keine Lizenz, sondern Arbeit: Analyse, Anbindung, Tests, Betreuung. Wie viel davon nötig ist, hängt von deinem Betrieb ab. Dieser Artikel zeigt dir stattdessen, wie ein KI-Projekt aufgebaut ist, was den Aufwand bestimmt, was du dafür bekommst und woran du ein gutes Angebot erkennst.

Warum hier keine Preisliste steht

Zwei Betriebe wollen denselben Telefonassistenten. Der eine hat einen Google Kalender und eine Seite mit Öffnungszeiten. Der andere hat eine Branchensoftware ohne Schnittstelle und zwanzig Regeln, wer wann welchen Anruf bekommt. Der zweite Betrieb bekommt denselben Assistenten, aber der Weg dorthin ist ein Vielfaches länger.

Deshalb gibt es bei darwin's Zahlen erst im Erstgespräch, nach einem Blick auf deine Daten, deine Systeme und die Aufgabe, die dich am meisten Zeit kostet. Alles andere wäre geraten.

So ist ein KI-Projekt aufgebaut

Bei darwin's läuft jedes Projekt in vier Phasen. Sie entscheiden darüber, wofür du zahlst und was du zu welchem Zeitpunkt in der Hand hast.

  1. Analyse. Am Anfang steht die kostenlose GEO-Analyse: Nach drei Werktagen siehst du, wonach in deiner Branche gesucht wird und was ChatGPT, Gemini und Google AI über dich und drei Wettbewerber sagen, dazu drei Maßnahmen. Gleichzeitig klären wir, welche Aufgabe im Betrieb am meisten Zeit frisst. Das ist die Grundlage für das Angebot.
  2. Pilot. Ein Agent, eine Aufgabe, zwei bis vier Wochen. Zugänge und Grenzen stehen vorher schriftlich fest, dann läuft der Test mit echten Fällen. Beim Telefonassistenten übernimmt er zum Beispiel zuerst nur die Anrufe außerhalb der Öffnungszeiten.
  3. Ausbau. Läuft der Pilot, kommt der nächste Agent dazu, Schritt für Schritt. Auf Wunsch auch Inhalte, Fotos und Video, Newsletter und Social.
  4. Betreuung. Ein Agent ist fertig, wenn er läuft, nicht wenn er gebaut ist. Die Wissensbasis wächst mit jedem Protokoll, das du auswertest, Zugriffe bleiben protokolliert und jederzeit entziehbar.

Wie der Pilot am Telefon konkret abläuft, von der Wissensbasis über Testanrufe bis zum Go-live, zeigt die Seite zum KI-Telefonassistenten.

Was den Aufwand bestimmt

Vier Dinge machen den Unterschied.

Datenlage. Ein Agent antwortet aus dem Wissen deines Betriebs: Angebote, Preislisten, Protokolle, Website, Produktdaten. Liegt das sauber vor, ist die Wissensbasis beim Telefonassistenten in ein paar Stunden Zusammenarbeit aufgebaut. Steckt das Wissen nur in den Köpfen von zwei Mitarbeitenden, muss es erst aufgeschrieben werden. Das ist oft der größte Posten, und er nützt auch dem Team.

Schnittstellen. Kalender wie eTermin, Google Calendar oder Outlook, dazu WhatsApp, Make und Webhooks sind Standard, je nach Agent kommen Brevo oder Fatture in Cloud dazu. Bei Dr. Ausserhofer Immobilien war es onOffice, damit Objekte automatisch in Blog und Social landen. Branchensoftware ohne offene Schnittstelle kostet Zeit oder braucht einen Umweg. Fehlt eine Schnittstelle, sagen wir es dir vor dem Start, nicht danach.

Umfang. Ein Agent mit einer klaren Aufgabe ist schnell im Pilot. Vier Agenten, die ineinandergreifen, brauchen mehr Regeln: Wer sieht was, wer gibt frei, was passiert im Notfall. Zehn Standardfragen sind schnell erfasst, dreißig Ausnahmen mit Wenn und Aber sind ein Projekt.

Sprachen. In Südtirol heißt das Deutsch und Italienisch, in derselben Qualität. Der Agent erkennt die Sprache am ersten Satz, aber jede Antwort, jeder Newsletter und jeder Testanruf muss in beiden Sprachen geprüft werden. Zwei Sprachen, eine Tonlage: Das ist Arbeit, die man einem Angebot ansehen sollte.

Dazu kommt der Rahmen, der bei darwin's fix ist und deshalb in jedem Projekt steckt: Server in Deutschland, Auftragsverarbeitungsvertrag inklusive, Zugriff pro Agent begrenzt, KI-Inhalte gekennzeichnet, bei Praxen Hilfe bei der Datenschutz-Folgenabschätzung. Wer das weglässt, ist billiger und hat den Datenschutz nicht zu Ende gedacht.

Was du dafür bekommst

Am Ende steht kein Chatbot, sondern ein Mitarbeiter mit klar begrenztem Auftrag. Konkret:

  • Ein Agent, der eine Aufgabe erledigt und das Ergebnis einem Menschen vorlegt. Entscheiden bleibt Sache deines Teams.
  • Eine Wissensbasis, die dir gehört. Sie bleibt bei dir, auch wenn du abschaltest.
  • Beim Telefonassistenten ein Protokoll zu jedem Gespräch, ohne Tonaufnahme.
  • Schriftlich festgelegte Zugriffe, protokolliert und entziehbar.
  • Beim Sprachagenten laufende Kosten, die nicht vom Anrufvolumen abhängen.

Was das in Zahlen heißen kann, zeigen unsere Kunden. Bei Schönhuber in Bruneck stiegen nach neuer Website, SEO und der Keyword- und GEO-Engine die Besuche in 90 Tagen um 64 %, von 2.303 auf 3.787, die Besuche aus KI-Assistenten von 1 auf 28 (19. Juni bis 16. September 2026 gegenüber den 90 Tagen davor, Quelle: Google Analytics). Beim Alpincenter liegt die Öffnungsrate der Newsletter seit Januar 2026 bei 40 bis 46 %, im Herbst 2025 waren es 24 bis 30 % (Quelle: Brevo). Bei Dr. Ausserhofer Immobilien laufen Blog und Social Media ohne internen Aufwand, das Team prüft nur noch. In der Zahnarztpraxis Dr. Jule Hirte nimmt der Telefonassistent rund um die Uhr Anrufe an und bucht Termine direkt im Praxiskalender. Die Fallstudien zu Schönhuber, Dr. Ausserhofer Immobilien und Dr. Jule Hirte findest du in den Referenzen.

Typische Zeiträume

  • GEO-Analyse: Ergebnis nach drei Werktagen.
  • Wissensbasis für einen Telefonassistenten: bei den meisten Betrieben ein paar Stunden Zusammenarbeit.
  • Pilot mit einem Agenten: zwei bis vier Wochen, dann die Entscheidung über den Ausbau.
  • Ausbau: ein Agent nach dem anderen, im Tempo, das der Betrieb verträgt.
  • Ergebnisse messen: Bei Sichtbarkeit rechnen wir in Fenstern von 90 Tagen, wie bei Schönhuber.

Wer alles auf einmal will, braucht länger und zahlt mehr.

Förderung für Kleinstunternehmen

Das Land Südtirol fördert im Programm „Initiativen zur Unterstützung der Digitalisierung von Kleinstunternehmen 2025 bis 2028“ Vorhaben von Kleinstunternehmen aus Handwerk, Industrie, Handel, Dienstleistung und Tourismus mit 60 % der anerkannten Ausgaben. Anerkannt werden je Antrag Ausgaben zwischen 2.000 und 15.000 Euro, ein Antrag pro Jahr. KI ist im Programm nicht ausdrücklich genannt, förderfähig sind unter anderem Beratung, Schulung, Softwarelizenzen und Softwarekauf: Ein KI-Vorhaben muss in eine dieser Kategorien passen, ob es passt, entscheidet die Landesabteilung. Stand: bitte prüfen. Zwei Regeln gelten immer: Der Antrag muss vor Beginn des Vorhabens gestellt werden und bis 30. September des jeweiligen Jahres eingereicht sein. Stand: September 2026, Quelle ist der Landesdienst mit der ID 1045225.

Für dich heißt das: Das Angebot einer KI-Agentur kann so aufgebaut sein, dass es in eine dieser Kategorien passt, mit klar getrennten Leistungen und einem Kostenvoranschlag vor dem Start. Für größere Betriebe gilt dieses Programm nicht. Wie der Antrag abläuft, steht im Leitfaden Förderung für Website und Digitalisierung in Südtirol.

So vergleichst du Angebote

Zwei Angebote mit unterschiedlicher Summe sind selten dasselbe Projekt. Frag bei jedem:

  • Gibt es eine Analyse vor dem Angebot, oder kommt die Zahl aus dem Bauch?
  • Ist ein Pilot mit echten Fällen eingeplant, mit einem festen Ende und einer Entscheidung danach?
  • Wo liegen die Daten, und ist der Auftragsverarbeitungsvertrag enthalten?
  • Wem gehört die Wissensbasis, und was passiert beim Abschalten?
  • Welche Zugriffe bekommt der Agent, und wer gibt frei?
  • Ist die Kennzeichnung eingeplant? Seit 2. August 2026 verlangt die EU-KI-Verordnung in Artikel 50, dass Menschen erfahren, wenn sie mit einer KI sprechen.
  • Sind Deutsch und Italienisch getestet, nicht nur versprochen?
  • Was ist in der Betreuung enthalten, und was kostet ein weiterer Agent später?

Ein Angebot, das diese Fragen beantwortet, kannst du vergleichen. Eines, das nur eine Summe nennt, nicht.

Rote Flaggen

  • Ein Fixpreis, bevor jemand nach deinen Daten und Systemen gefragt hat.
  • Ein Agent mit Vollzugriff auf Postfach, Kalender und Buchhaltung. Jeder Agent soll nur sehen, was seine Aufgabe braucht.
  • „Läuft vollautomatisch“ bei Aufgaben, die Kunden betreffen. Ohne Freigabe durch einen Menschen gehen Fehler direkt nach draußen.
  • Eine Wissensbasis, die bei der Agentur bleibt, wenn du gehst.

Fazit

Die Frage „Was kostet eine KI-Agentur?“ hat eine ehrliche Antwort: so viel, wie dein Betrieb an Analyse, Anbindung, Umfang und Sprachen braucht, bei Kleinstunternehmen abzüglich Förderung. Was du dafür bekommst, lässt sich vor dem Start klar beschreiben, und genau das sollte ein Angebot tun. Wer mit einer Aufgabe und einem Pilot beginnt, weiß nach vier Wochen, ob es sich lohnt.

Reden wir über die Aufgabe, die dich am meisten Zeit kostet. darwin's arbeitet als KI-Agentur in Brixen für Betriebe in ganz Südtirol, von Bozen über Meran bis ins Pustertal, mit KI-Agenten und KI-Beratung. Fang mit der kostenlosen GEO-Analyse an, nach drei Werktagen weißt du, wo du stehst. Erstgespräch vereinbaren, die Zahlen bekommst du dort.

Quellen

  • https://mycivis.civis.bz.it/de/Services/ServiceDetail/?lid=1045225
  • https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/regulatory-framework-ai
  • https://artificialintelligenceact.eu/article/50/

Häufige Fragen

Warum steht auf eurer Website kein Preis für KI-Projekte?

Weil der Aufwand vom Betrieb abhängt: von der Datenlage, den Schnittstellen, dem Umfang und den Sprachen. Eine Zahl ohne dieses Wissen wäre geraten. Nach der Analyse bekommst du im Erstgespräch ein Angebot mit Zahlen.

Wie lange dauert ein KI-Projekt mit darwin's?

Die kostenlose GEO-Analyse liefert nach drei Werktagen ein Ergebnis. Der Pilot mit einem Agenten dauert zwei bis vier Wochen. Danach folgt der Ausbau Schritt für Schritt, ein Agent nach dem anderen.

Gibt es in Südtirol Förderung für KI-Projekte?

Das Land fördert Digitalisierungsvorhaben von Kleinstunternehmen mit 60 % der anerkannten Ausgaben, je Antrag zwischen 2.000 und 15.000 Euro, ein Antrag pro Jahr. KI ist im Programm nicht ausdrücklich genannt: Ein KI-Vorhaben muss als Beratung, Schulung oder Softwarekauf eingereicht werden, ob es passt, entscheidet das Land. Antrag vor Projektbeginn und bis 30. September. Stand: September 2026, Details im Leitfaden zur Digitalisierungsförderung.

Was passiert, wenn der Pilot nichts bringt?

Dann schaltest du ab, in einem Schritt. Die Wissensbasis und die Protokolle gehören dir und bleiben bei dir. Genau dafür ist der Pilot da: ein Test mit echten Fällen, bevor du in den Ausbau gehst.

Leon Dapoz

Geschrieben von

Leon Dapoz, Gründer und Geschäftsführer

Gründer von darwin's in Brixen. Berät Südtiroler Betriebe zu Website, Sichtbarkeit und KI.

Charles, der KI-Assistent von darwin's

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