KI und Automation
Killt uns die KI? Leon Dapoz im Streitgespräch der SWZ
Weltuntergang oder Werbeshow? Die SWZ hat KI zur Titelgeschichte gemacht und Leon Dapoz und Christoph Moar zum Streitgespräch geladen. Worum es ging und was davon im Betrieb zählt.
Leon DapozGründer und Geschäftsführer20. Oktober 2026 · 2 Min. Lesezeit

Die Südtiroler Wirtschaftszeitung hat in ihrer Ausgabe vom 16. Oktober 2026 die künstliche Intelligenz zur Titelgeschichte gemacht. Auf den Seiten 4 und 5 steht ein Streitgespräch, aufgezeichnet von Antonia Sell: Leon Dapoz, Gründer von darwin's, und der IT-Unternehmer Christoph Moar. Die Frage, so direkt wie sie die SWZ stellt: Killt uns die KI? Und die Unterzeile auf der Titelseite: Weltuntergang oder Werbeshow?
Der Anlass
Auslöser sind Warnungen aus der KI-Branche selbst. Pioniere der Technik fordern eine Bremse bei der Entwicklung und eine staatliche Kontrolle über Konzerne wie OpenAI und Anthropic. Andere halten genau diesen Alarm für Show: Er lenke davon ab, dass die Modelle vieles noch nicht können, was versprochen wird, und halte die Investoren bei der Stange. Zwischen diesen Polen bewegt sich das Gespräch, mit zwei weiteren Themen: KI-Agenten und die Frage, wie viel Macht bei einer Handvoll Konzernchefs liegt.
Zwei Positionen
Leon hält das Szenario, dass KI die Menschheit auslöscht, für spekulativ. Christoph Moar schließt es nicht aus, sieht den Weg dorthin aber ganz anders, als die Konzerne ihn beschreiben. Den ganzen Wortwechsel gibt es in der SWZ, gedruckt (Nr. 40/26, Seiten 4 und 5) und online auf swz.it. Titelbild: Ausschnitt der SWZ-Titelseite, Foto: SWZ.
Was davon im Betrieb zählt
Wir bauen KI-Agenten für Betriebe in Südtirol. Die großen Fragen aus dem Streitgespräch beschäftigen uns, im Alltag zählen aber kleinere, und die lassen sich heute beantworten:
- Wer entscheidet? Bei uns bereitet der Agent vor, der Mensch gibt frei. Ein Newsletter geht erst raus, wenn das Team ihn gelesen hat, ein Terminwunsch steht erst fest, wenn die Praxis ihn bestätigt.
- Weiß der Kunde, dass er mit einer KI spricht? Ja. Unser Telefonassistent Charles sagt es im ersten Satz, so wie es der EU AI Act verlangt.
- Wo liegen die Daten? Auf unserem Server in Deutschland. Jeder Agent sieht nur, was seine Aufgabe braucht.
- Was, wenn die KI nicht weiterweiß? Sie rät nicht, sondern gibt an einen Menschen weiter.
Mehr dazu, was die KI-Verordnung von kleinen Betrieben verlangt, steht in unserem Beitrag EU-KI-Verordnung und Datenschutz. Wo KI im Betrieb heute konkret hilft, zeigen zehn Anwendungsfälle.
Danke an die SWZ
Danke an Antonia Sell und die Redaktion für die Einladung und an Christoph Moar für ein Gespräch, das nicht beim Hype stehen geblieben ist. Wenn du wissen willst, was KI in deinem Betrieb heute schon übernehmen kann, und was besser beim Menschen bleibt: Das Erstgespräch dauert 15 Minuten und ist kostenlos.
Häufige Fragen
Wo kann ich das Streitgespräch lesen?
In der Südtiroler Wirtschaftszeitung, Ausgabe 40-26 vom 16. Oktober 2026, und online auf swz.it unter dem Titel Streitgespräch: Killt uns die KI?. Der Beitrag ist Teil des Abos.
Wer hat am Streitgespräch teilgenommen?
Leon Dapoz, Gründer und Geschäftsführer von darwin's in Brixen, und der Südtiroler IT-Unternehmer Christoph Moar. Aufgezeichnet hat es SWZ-Redakteurin Antonia Sell.
Was heißt das für meinen Betrieb?
Die große Frage bleibt offen, die kleinen lassen sich heute beantworten: Welche Arbeit soll ein KI-Agent vorbereiten, wer gibt frei, wo liegen die Daten. Das klären wir im Erstgespräch.

Geschrieben von
Leon Dapoz, Gründer und Geschäftsführer
Gründer von darwin's in Brixen. Berät Südtiroler Betriebe zu Website, Sichtbarkeit und KI.
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Weitere Leitfäden zu Website, Sichtbarkeit und KI.
Charles, der KI-Assistent von darwin's
